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Scheuer­saug­roboter KIRA BR 200

Macht Hallen klein.

Der große Reinigungsroboter von Kärcher kehrt, schrubbt und saugt Logistik- und Produktionshallen selbstständig, auch auf strukturierten und unebenen Böden. Bei Bedarf wird er zur Aufsitzmaschine mit Fahrerin oder Fahrer.

  • 4.590 m²/htheoretische Flächenleistung autonom1
  • 850 mmArbeitsbreite der Walzenbürsten
  • 200 lFrischwassertank
  • 360°Rundumsicht des Multisensorsystems

Flächenleistung für große Hallen

Ein Fußballfeld pro Tankfüllung.

Der KIRA BR 200 nimmt 200 Liter Frischwasser mit. Laut Datenblatt reicht eine Tankfüllung für 7.143 m², das ist ungefähr die Fläche eines Fußballfelds3.

Mit 850 mm Bürstenbreite, 1.100 mm Saugbreite und bis zu 5,4 km/h kommt der Roboter theoretisch auf bis zu 4.590 m² pro Stunde1. Wie viel davon im Alltag ankommt, hängt von Grundriss, Route und Verschmutzung ab.

Veranschaulichung: eine Tankfüllung im Vergleich zu einem Fußballfeld Draufsicht auf ein Fußballfeld mit 105 mal 68 Metern. Der Roboter fährt es in parallelen gelben Bahnen ab, bis die ganze Fläche bedeckt ist. 105 m 68 m
Schema, nicht maßstäblich: 105 × 68 m = 7.140 m², Tankfüllung laut Datenblatt 7.143 m²
KIRA BR 200 reinigt allein den Hauptgang einer weitläufigen Produktionshalle mit Stahlträgern und Markierungslinien

Ausstattung des KIRA BR 200

Groß. Und durchdacht.

Kärcher Scheuersaugroboter KIRA BR 200 in Schrägansicht mit Fahrersitz, Lenkrad, Rundumkennleuchte, blauen Statuslichtern und Seitenbesen vorn links 1 2 3 4 5 6
  1. Rundumkennleuchte

    Gehört zum Lieferumfang und macht den Roboter in der Halle schon von Weitem sichtbar, auch zwischen Regalen und Staplern.

  2. Fahrerplatz

    Sitz und Lenkrad sind kein Zierrat: Im manuellen Fahrmodus wird der KIRA BR 200 zur Aufsitzmaschine, etwa für eine schnelle Spotreinigung außerhalb der Route.

  3. Farbige Statuslichter

    Die Lichter zeigen Verhalten und Betriebszustand des Roboters. So ist auch aus der Entfernung erkennbar, was er gerade tut.

  4. Multisensorsystem

    Sensoren erfassen das Umfeld in 360 Grad und überwachen die Seiten. Sie erkennen Hindernisse, Personen, Absturzkanten, Überhänge und Glasflächen.

  5. Seitenbesen

    Der integrierte Seitenbesen holt Schmutz von Regalfuß und Wand in die Reinigungsbahn. Das spart Nacharbeit an den Rändern.

  6. Saugbalken

    Robuster Aluminiumdruckguss mit 1.100 mm Arbeitsbreite und Sauglippen aus Linatex®. Er nimmt das Schmutzwasser direkt hinter den Bürsten wieder auf.

Walzenbürsten für strukturierte und unebene Böden

Vorkehren inklusive.

Zwei Walzenbürsten drehen sich mit 380 bis 950 Umdrehungen pro Minute und drücken mit hohem Anpressdruck auf den Boden. Dabei schrubben sie und kehren groben Schmutz im selben Arbeitsgang in die Kehrlade. Eine eigene Kehrrunde vor dem Nassreinigen entfällt.

Bis an den Regalfuß.

Der Seitenbesen holt Schmutz von Regalkante, Säule und Wand in die Reinigungsbahn. Die selbstreinigenden Walzen arbeiten mit hohem Anpressdruck und eignen sich dadurch besonders für stark verschmutzte Flächen; der Wasserverbrauch bleibt dabei gering.

Die Wassermenge richtet sich nach der Fahrgeschwindigkeit, das Dosiersystem DOSE gibt das Reinigungsmittel kontrolliert zu. Hinter den Bürsten zieht der 1.100 mm breite Saugbalken das Schmutzwasser ab, deutlich breiter als die Bürstenspur.

Reinigungsablauf unter dem KIRA BR 200 Schematische Draufsicht, Fahrtrichtung nach rechts: Der Seitenbesen vorn holt Schmutz vom Rand, vor dem Bürstenkopf sitzt die Recovery-Lippe, die Walzenbürsten mit 850 Millimetern Arbeitsbreite kehren und schrubben, die Kehrlade nimmt groben Schmutz auf, der Saugbalken hinten mit 1.100 Millimetern Arbeitsbreite nimmt das Schmutzwasser auf. Fahrtrichtung 1.100 mm 850 mm Kehrlade Walzenbürsten Recovery-Lippe Saugbalken Seitenbesen
Schematische Darstellung, nicht maßstäblich. Werte laut Kärcher-Datenblatt KIRA BR 200.
850 mmArbeitsbreite der zwei Walzenbürsten
1.100 mmArbeitsbreite des Saugbalkens
215 g/cm²Bürstenanpressdruck, variabel
9 lKehrlade für groben Schmutz

Die passende Walze für jeden Hallenboden.

Geliefert wird der Roboter mit roten Standardwalzen für die Unterhaltsreinigung. Als Zubehör gibt es 800 mm lange Walzenbürsten in weiteren Härten, Walzenpads für nicht strukturierte Beläge und eine Mikrofaserwalze, die Grauschleier auf Feinsteinzeug schonend entfernt.

  • Rot, mittelStandardwalze für die regelmäßige Unterhaltsreinigung. Im Lieferumfang.
  • Orange, Hoch-tiefBesonders wirksam auf strukturierten Bodenbelägen.
  • Grün, hartGrundreinigung und stark haftende Verschmutzungen.
  • Schwarz, sehr hartGrundreinigung unempfindlicher Beläge mit besonders hartnäckigem Schmutz.
  • Weiß, weichSchonende Reinigung empfindlicher Bodenbeläge.
Schema: Recovery-Lippe beim Rückwärtsfahren Seitenansicht. Der Roboter setzt bei einem Freifahrmanöver zurück. Die zusätzliche Sauglippe vor dem Bürstenkopf hält das Wasser unter dem Bürstenkopf, statt es auf dem Boden zurückzulassen. Recovery-Lippe Saugbalken Wasser bleibt unter dem Bürstenkopf rückwärts
Schema, nicht maßstäblich

Optimierter Bürstenkopf mit Recovery-Lippe

Rückwärts ohne Pfütze.

Muss sich der Roboter aus einer engen Stelle frei manövrieren, setzt er auch zurück. Der Saugbalken sitzt aber hinten. Damit dabei kein Wasser liegen bleibt, hat der KIRA BR 200 eine zusätzliche Sauglippe vor dem Bürstenkopf: Die Recovery-Lippe hält das Wasser bei der Rückwärtsfahrt unter dem Bürstenkopf zurück.

Die Recovery-Lippe gibt es aus Linatex® und als ölfeste Ausführung aus PU.

Blick in Bodenhöhe: KIRA BR 200 reinigt einen Regalgang im Lager, der Boden glänzt im Licht der blauen Statuslichter

Multisensorsystem mit 360°-Rundumsicht

Sieht auch, was in der Luft hängt.

In einer Halle ist nicht alles flach: Gabelstapler, Regaltraversen und Glaswände stehen im Weg. Das Multisensorsystem des KIRA BR 200 erkennt neben Hindernissen, Personen und Absturzkanten auch Überhänge und Glasflächen. Der Roboter weicht selbstständig aus.

  • Sicherheitszertifiziert nach IEC 633272, geeignet für den Betrieb bei Publikumsverkehr
  • Berührungslos: Hindernisse, Abstürze und Personen werden erkannt, bevor es eng wird
  • Seitenbereiche werden zusätzlich sensorisch überwacht
  • Farbige Lichter zeigen Verhalten und Betriebszustand
Schema der 360-Grad-Rundumsicht: Der Roboter in der Mitte erkennt eine Person, einen Überhang, eine Glasfläche und eine Absturzkante. Person Überhang Glas Absturzkante
Schema, nicht maßstäblich
KIRA BR 200 und ein roter Gabelstapler begegnen sich im Gang eines Hochregallagers
Blauer Lichtpunkt auf dem Hallenboden neben dem KIRA BR 200
Blauer Lichtpunkt: Anbausatz Spotlight, als Zubehör für vorn und hinten erhältlich

Touchdisplay und manueller Fahrmodus

Autonom. Oder mit Fahrer.

Das große, hochauflösende Touchdisplay führt Schritt für Schritt durch Einrichtung und Bedienung, Expertenwissen ist nicht nötig. Für eine schnelle Reinigung zwischendurch nimmt jemand auf dem Fahrersitz Platz und lenkt den Roboter wie eine klassische Aufsitzmaschine.

  • Nutzerprofile mit individuellen Berechtigungen
  • Bedienung per App zusätzlich zum Display
  • Einweisung ist vorgeschrieben und Teil des Service im Kärcher Center Pfäffle

Reinigungsrouten einlernen und planen

Einmal vorfahren. Danach Routine.

Hallengrundriss mit eingelernter Route Ein Hallenlager mit vier Regalreihen. Die per Teach and Repeat eingelernte Route führt von der Dockingstation in Schleifen durch alle Gänge. Zwei Positionscodes markieren zusätzliche Startpunkte. Dockingstation Positionscode Teach & Repeat
Touchdisplay des KIRA BR 200 mit Darstellung des Roboters, daneben der rote Not-Halt-Taster
  1. Teach & Repeat

    Im Einlernmodus fährt eine Person die Strecke einmal ab. Der Roboter speichert sie und fährt sie danach selbstständig nach, Gang für Gang.

  2. Kalender

    Die Kalenderfunktion plant die Einsätze im Voraus, zum Beispiel nach Schichtende. Änderungen lassen sich flexibel einpflegen.

  3. Positionscodes

    Als Zubehör erhältliche Positionscodes legen zusätzliche Startpunkte in der Halle fest. Das verkürzt autonome Transportwege. Für sehr große, leere Hallen mit wenigen Bezugspunkten gibt es einen Long-Range-LiDAR als Anbausatz, der über 40 m weit erfasst.

Dockingstation für den vollautonomen Betrieb

Boxenstopp ohne Boxencrew.

An der optionalen Dockingstation KIRA B 200 versorgt sich der Roboter selbst. Die vier Schritte laufen ohne manuellen Eingriff ab, danach geht die Route weiter.

  1. Frischwasser füllenDer 200-Liter-Frischwassertank wird an der Station befüllt.
  2. Schmutzwasser ablassenDer 220-Liter-Schmutzwassertank wird entleert.
  3. Tank spülenDer Tank wird an der Station gespült.
  4. Batterie ladenVier Lithium-Ionen-Batterien, 24 V / 360 Ah, Ladezeit ca. 5,3 h.

Die Dockingstation ist Zubehör und nicht im Lieferumfang. Ohne Station reinigt der Roboter ebenso autonom; Befüllen, Entleeren und Laden übernimmt dann das Team. Mit Positionscodes (Zubehör) arbeiten mehrere Stationen in derselben Halle.

KIRA BR 200 steht an der Dockingstation, die Anschlüsse der Station leuchten auf
Nahaufnahme: Andockpunkt der Station und Anschlüsse am Heck des KIRA BR 200

Technische Daten des KIRA BR 200

Groß gebaut. Für große Flächen.

  • 4.590m²/hFlächenleistungTheoretischer Maximalwert im autonomen Betrieb1. Die tatsächliche Leistung hängt von Raum, Route und Verschmutzung ab.
  • 7.143m²je TankfüllungSo weit reichen 200 Liter Frischwasser, bevor nachgefüllt wird, von Hand oder an der Dockingstation.
  • ca. 4,5hBatterielaufzeitVier Lithium-Ionen-Batterien mit 24 V und 360 Ah. Ladezeit ca. 5,3 Stunden.
  • 2,8mGangwendebreiteSo breit muss ein Gang sein, damit der Roboter autonom darin wenden kann.
  • 5,4km/hGeschwindigkeitMaximale Geschwindigkeit im autonomen Betrieb. Steigungen bis 12 Prozent sind möglich.
  • 64,5dB(A)SchalldruckpegelLaut Datenblatt. Softwareupdates stellt Kärcher bis zum 1. Januar 2033 bereit.
Alle technischen Daten anzeigen
Quelle: Kärcher-Produktinformation KIRA BR 200, Bestell-Nr. 1.533-013.0, Stand 02.10.2026
AntriebsartBatterie
Nennleistungsaufnahme2.250 W
Leistung Traktionsmotor / Turbine / Bürstenmotor1.300 W / 552 W / 1.500 W
Arbeitsbreite Bürsten / Saugen850 mm / 1.100 mm
Bürstenanpressdruck215 g/cm², variabel
Bürstendrehzahl380–950 U/min
Tank Frisch- / Schmutzwasser200 / 220 l
Reinigungsmitteltank10 l
Kehrladenvolumen9 l
Theoretische Flächenleistung, autonommax. 4.590 m²/h
Flächenleistung je Tankfüllung7.143 m²
Batterien4 × Li-Ion, 24 V / 360 Ah
Batterielaufzeit / Ladezeitca. 4,5 h / ca. 5,3 h
Ladegerät: Spannung / Frequenz / Phasen100–240 V / 50–60 Hz / 1
Geschwindigkeit autonommax. 5,4 km/h
Schalldruckpegel64,5 dB(A)
Gangwendebreite autonom2,8 m
Durchfahrtsbreite autonommax. 1.350 mm
Steigfähigkeitmax. 12 %
Softwareupdates verfügbar bis01.01.2033
Gewicht ohne / mit Zubehör / inkl. Verpackung630 kg / 630 kg / 632,3 kg
Abmessungen (L × B × H)1.944 × 1.138 × 1.471 mm
LieferumfangBatterie und Ladegerät, Saugbalken, 2 Walzenbürsten, Seitenbesen, Rundumkennleuchte
KommunikationsschnittstelleVDA 5050; Rolltorsteuerung vorbereitet

KIRA Equipmentmanager, Rolltorsteuerung und VDA 5050

Arbeitet im System.

In der Logistik zählt, dass alles ineinandergreift. Der KIRA BR 200 dokumentiert seine Einsätze, meldet sich bei Störungen und lässt sich in die vorhandene Infrastruktur der Halle einbinden.

KIRA BR 200 reinigt zwischen gelb-schwarz markierten Regalstützen, vor ihm ein blauer Lichtpunkt auf dem Boden

Equipmentmanager und App

Reinigungsberichte, Gerätestatus und Störungen stehen im KIRA Equipmentmanager und in der KIRA Robots App bereit. Benachrichtigungen und Statusmeldungen kommen auf mobile Endgeräte. So lässt sich die Reinigung lückenlos belegen.

Rolltorsteuerung

Der Roboter ist für die Rolltorsteuerung vorbereitet. Mit dem Anbausatz aus Sender und Empfänger öffnet er Rolltore selbstständig und erreicht so angrenzende Hallenbereiche.

Schnittstelle VDA 5050

VDA 5050 ist ein Standard für die Kommunikation fahrerloser Transportsysteme. Über diese Schnittstelle lässt sich der KIRA BR 200 in eine übergeordnete Flottensteuerung einbinden.

Einsatzbereiche für den Reinigungsroboter

Wo Hallen kein Ende nehmen.

Der KIRA BR 200 ist für große Flächen mit strukturierten und unebenen Böden gemacht, für komplette Hallen ebenso wie für Teilbereiche, auch bei laufendem Betrieb.

  • KIRA BR 200 am Ende eines langen Regalgangs in einer Logistikhalle

    Logistikhallen

    Lange Gänge zwischen Hochregalen, Tag für Tag dieselbe Route

  • Gabelstapler und KIRA BR 200 gemeinsam in einem Regalgang

    Lager im laufenden Betrieb

    Zwischen Staplern und Kommissionierung, mit Rundumsicht und Rundumkennleuchte

  • KIRA BR 200 in einer weiten Produktionshalle, aufgenommen in Bodenhöhe

    Produktion und Fertigung

    Große Hallenböden, auf Wunsch mit ölfesten Sauglippen

  • Mitarbeiter fährt den KIRA BR 200 manuell durch einen Lagergang, im Vordergrund ein gelber Rollbehälter

    Spotreinigung von Hand

    Manuell gefahren, wenn eine Stelle schnell sauber sein muss

  • Flughäfen, Bahnhöfe, Messe- und Konzerthallen

    Sicherheitszertifiziert für den Betrieb bei Publikumsverkehr. Kärcher nennt außerdem Kongresshallen sowie Transportwesen, Industrie und Gebäudereinigung als Einsatzfelder.

KIRA BR 200 im Vergleich

Walze oder Scheibe? Groß oder kompakt?

Großer Scheuersaugroboter mit Walzenbürsten

KIRA BR 200

Für große Hallen mit strukturierten und unebenen Böden, kehrt vor und fährt auch manuell.

Bürstensystem
2 Walzenbürsten, Seitenbesen, Recovery-Lippe
Theoretische Flächenleistung
max. 4.590 m²/h
Arbeitsbreite Bürsten
850 mm
Tanks / Laufzeit
200 / 220 l, ca. 4,5 h
Gangwendebreite
2,8 m

Großer Scheuersaugroboter mit Scheibenbürsten

KIRA BD 200

Gleiche Baugröße, für glatte und empfindliche Böden.

Bürstensystem
2 Scheibenbürsten, Schmutzabweiser
Theoretische Flächenleistung
max. 4.860 m²/h
Arbeitsbreite Bürsten
900 mm
Tanks / Laufzeit
200 / 200 l, ca. 4,5 h
Gangwendebreite
2,8 m
Zum KIRA BD 200

Kompakter Scheuersaugroboter mit Walzenbürsten

KIRA BR 50

Gleiche Walzentechnik, für mittlere Flächen und engere Gänge.

Bürstensystem
2 Walzenbürsten, Seitenbesen
Theoretische Flächenleistung
max. 2.365 m²/h
Arbeitsbreite Bürsten
550 mm
Tanks / Laufzeit
55 / 55 l, ca. 4 h
Gangwendebreite
1,5 m
Zum KIRA BR 50

Auswahlhilfe: Zuerst entscheidet der Boden. Walzenbürsten wie beim BR 200 kehren groben Schmutz im selben Arbeitsgang vor und sind für strukturierte und unebene Böden gemacht. Scheibenbürsten wie beim BD 200 reinigen glatte, empfindliche Flächen schonend. Danach entscheidet der Platz: Die 200er-Modelle brauchen 2,8 m zum Wenden und schaffen dafür deutlich mehr Fläche je Tankfüllung. Wo die Gänge enger sind, passt der kompakte BR 50 mit 1,5 m Wendebreite. Alle Modelle zeigt die Kategorie Kärcher Reinigungsroboter.

KIRA BR 200 im Kärcher Center Pfäffle

Erst vorführen. Dann entscheiden.

Ob der Roboter zur Halle, zum Boden und zum Schichtbetrieb passt, zeigt sich am besten vor Ort. Das Kärcher Center Pfäffle in Heilbronn begleitet den KIRA BR 200 regional von der Vorführung bis zur Wartung.

  • VorführungDer Roboter im Einsatz, mit Fragen zu Fläche, Boden und Ablauf
  • EinweisungDie vorgeschriebene Einweisung in Bedienung und Pflege
  • WartungRegelmäßige Wartung durch das Kärcher Center
  • KIRA-Care-PaketeServicepakete Basic, Comfort und Premium von Kärcher
  • Miete und LeasingAlternativ zum Kauf, Konditionen auf Anfrage
07131 594880

Albert Pfäffle GmbH, Karl-Wüst-Straße 5, 74076 Heilbronn

Eine Mitarbeiterin sitzt auf dem KIRA BR 200 und fährt ihn durch einen Gang zwischen hohen Lagerregalen

Häufige Fragen zum KIRA BR 200

Was gehört zum Lieferumfang des KIRA BR 200?

Geliefert werden Batterie und Ladegerät, der Saugbalken, zwei Walzenbürsten, ein Seitenbesen und eine Rundumkennleuchte. Die Dockingstation KIRA B 200 ist als Zubehör erhältlich.

Worin unterscheiden sich KIRA BR 200 und KIRA BD 200?

Beide sind gleich groß und haben 200 Liter Frischwasser an Bord. Der BR 200 arbeitet mit Walzenbürsten auf 850 mm Breite, kehrt groben Schmutz vor und hat einen Seitenbesen; er ist für strukturierte und unebene Böden gemacht. Der BD 200 reinigt mit zwei Scheibenbürsten auf 900 mm und eignet sich besonders für glatte, empfindliche Böden.

Wann ist der kompaktere KIRA BR 50 die bessere Wahl?

Wenn die Gänge schmaler als 2,8 m sind oder die Fläche kleiner ist. Der BR 50 wendet in 1,5 m breiten Gängen und nutzt dieselbe Walzentechnik, hat aber kleinere Tanks und eine geringere Flächenleistung.

Ist die Dockingstation für den autonomen Betrieb erforderlich?

Nein. Der KIRA BR 200 reinigt auch ohne Station autonom. Die Dockingstation übernimmt zusätzlich Befüllen, Entleeren, Tankspülen und Laden, sodass der Roboter vollautonom arbeitet.

Wie lange arbeitet der Roboter mit einer Batterieladung?

Die Batterielaufzeit liegt bei ca. 4,5 Stunden, das Laden dauert ca. 5,3 Stunden. Verbaut sind vier Lithium-Ionen-Batterien mit 24 V und 360 Ah. Für eine optionale fünfte Batterie gibt es einen Anbausatz; die Batterie selbst wird separat bestellt.

Lässt sich der KIRA BR 200 auch von Hand fahren?

Ja. Im manuellen Fahrmodus wird er mit Sitz und Lenkrad wie eine Aufsitz-Scheuersaugmaschine gefahren, zum Beispiel für eine Spotreinigung außerhalb der eingelernten Route.

Darf der Reinigungsroboter bei laufendem Betrieb fahren?

Ja. Der KIRA BR 200 ist nach IEC 63327 sicherheitszertifiziert und für den Betrieb bei Publikumsverkehr geeignet. Er erkennt Hindernisse, Personen, Absturzkanten, Überhänge und Glasflächen und weicht selbstständig aus.

Wie viel Platz braucht der Roboter?

Der KIRA BR 200 misst 1.944 × 1.138 × 1.471 mm und wiegt 630 kg. Zum autonomen Wenden braucht er eine Gangbreite von 2,8 m. Ob die eigene Halle passt, klärt eine Vorführung vor Ort.

Gibt es den KIRA BR 200 auch zur Miete oder im Leasing?

Ja. Das Kärcher Center Pfäffle bietet den Roboter regional neben dem Kauf auch zur Miete und im Leasing an. Die Konditionen gibt es auf Anfrage.

  1. Theoretische Flächenleistung im autonomen Betrieb laut Kärcher-Datenblatt. In der Praxis hängt die Leistung von Raumaufteilung, Route und Verschmutzung ab.
  2. IEC 63327: internationale Sicherheitsnorm für automatische Bodenreinigungsmaschinen im gewerblichen Einsatz.
  3. Flächenleistung je Tankfüllung laut Kärcher-Datenblatt: 7.143 m². Zum Vergleich: Ein Fußballfeld mit 105 × 68 m misst 7.140 m².
  4. Filme und Fotos: Alfred Kärcher SE & Co. KG.